Periam
Gemeinde in Rumänien
Periam liegt im Südwesten Rumäniens, im Kreis Timiș der Region Banat, etwa drei Kilometer südlich des Flusses Mureș. Der Ort grenzt an die Gemeinden Großdorf, Pădureni und Târgu Mureș. Die Landschaft um Periam ist geprägt von flachen Ebenen und leicht ansteigenden Terrassen, die durch die Verlegung des Ortes auf die Maroschterrasse entstanden. Die Bevölkerung besteht aus Rumänen, Deutschen und Angehörigen anderer Nationalitäten. Periam wurde erstmals 1332 in den Akten des Csanáder Domkapitels unter dem Namen Priamus erwähnt. Nach der Schlacht bei Mohács 1526 wurde das Banat türkische Provinz, und Periam wurde 1557 verlassen. Nach dem Frieden von Passarowitz 1716 wurde das Banat zur Krondomäne des Habsburger Reichs, und der Ort wurde mit deutschen Kolonisten besiedelt. Die Siedler kamen aus dem Elsass, Lothringen und anderen Regionen des Deutschen Kaiserreichs. Der Ort ist geprägt von seiner katholischen und orthodoxen Kirche, einer alten Schule und einer Vielzahl von Handwerksbetrieben. Die römisch-katholische Kirche St. Johannes Nepomuk wurde 1766 gebaut und 1856 eingeweiht. Die rumänisch-orthodoxe Kirche wurde 1927 fertiggestellt. In der Zeit des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit erlebte Periam Veränderungen durch Deportationen und die Enteignung der deutschen Bevölkerung. Die Gemeinde entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem Gewerbe- und Handelszentrum.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Timiș
- Adresse
- Str. Muresului, nr. 1 bis
- Erbaut
- 1330
- Seehöhe
- 93 m
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