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Palais Hatzfeld (Breslau)
Palast in Polen
Das Palais Hatzfeld war die Residenz der Fürsten Hatzfeld in Breslau. Es wurde ursprünglich 1714 bis 1722 im Barockstil errichtet und 1760 durch die Flammen des Siebenjährigen Kriegs zerstört. Nach dem Abbruch der Ruine entstand 1765–1773 eine klassizistische Residenz nach Entwurf von Carl Gotthard Langhans. Das dreigeschossige Gebäude war hoch unterkellert und im Stil italienischer Paläste konzipiert. Die Hauptfassade hatte 19 Fensterachsen, wobei drei mittlere als Risalit die Eingangspartie bildeten. Der Wiederaufbau des Palais Hatzfeld wurde 2007 beschlossen, nachdem die Ruinen nach dem Zweiten Weltkrieg abgebrochen worden waren. Die Stadt Breslau übernahm das Gebäude 1802 als Behördensitz, doch 1945 brannte es vollständig nieder. 2021 wurde der Wiederaufbau an einen Investor vergeben, der es innerhalb von vier Jahren als 5-Sterne-Hotel errichten will. Das rekonstruierte Gebäude soll die Stadtverwaltung beherbergen. Im Inneren des Palais Hatzfeld gab es 19 Fensterachsen, wobei die drei mittleren als Risalit die Eingangspartie bildeten. Die Hauptfassade war mit einem steinernen Geländer über dem Hauptgesims versehen. Das Walmdach war mit Dachziegeln gedeckt. Die Ruinen des Palais wurden nach dem Krieg abgebrochen, nur das Eingangsportal mit vier Säulen blieb erhalten. Das Portal wurde später in ein modernes Kunsthaus integriert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast
- Ort
- Breslau
- Baustil
- Klassizismus
- Architekt
- Carl Gotthard Langhans
- Denkmalstatus
- Objekt des polnischen Kulturobjekt-Registers
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