Burgwall Altfriesack
Burg in Deutschland
Der Burgwall Altfriesack ist ein slawischer Burgstall im Nordwesten Brandenburgs. Er liegt am Nordufer des Bützsees in Wustrau-Altfriesack, einem Ortsteil der Gemeinde Fehrbellin. Der Wall steht auf einer Landzunge, die in den Bützsee ragt, und war bis ins frühe 13. Jahrhundert besetzt. Er war vermutlich ein kultischer Mittelpunkt der Zamzizi, die das Ruppiner Land bewohnten. Der Burgwall war strategisch wichtig für die Kontrolle einer Randstraße entlang des Rhinluchs und des Schiffsverkehrs zwischen der Ruppiner Seenkette und der Havel. Zwischen 1845 und 1850 wurde er teilweise abgetragen. 1857 wurde in der Nähe eine 1,62 m hohe Figur eines slawischen Pfahlgottes entdeckt, die heute im Neuen Museum Berlin aufbewahrt wird. Zudem wurden bronzezeitliche und mittelslawische Keramikfragmente am Schlossberg gefunden. Der Burgwall ist heute ein Teil der Landschaft am Bützsee. Die Lage auf einer Landzunge bietet Ausblicke auf den See und die umliegenden Seen der Ruppiner Seenkette. Die Umgebung umfasst Wälder und Seen, die für Wanderungen und Naturerlebnisse geeignet sind. Die historischen Funde und die Lage des Burgwalls machen ihn zu einem interessanten Ziel für historisch Interessierte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Fehrbellin
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