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Niederfüllbach
Gemeinde in Deutschland
Niederfüllbach liegt im Coburger Land, südlich der Stadt Coburg. Die Gemeinde grenzt an den Coburger Stadtteil Creidlitz und wird vom Lichtenfelser Forst im Süden sowie dem Tal der Itz im Westen begrenzt. Im Norden fließt der Füllbach durch das Dorf, bevor er in die Itz mündet. Westlich des Ortes befindet sich die Einöde Geizenmühle, eine der beiden Gemeindeteile neben dem Pfarrdorf Niederfüllbach. Niederfüllbach wurde erstmals 1075 als „Vullebach“ erwähnt und war im 12. Jahrhundert ein Rittersitz. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort 1634 von kaiserlichen Truppen niedergebrannt. Nach dem Krieg wurde er wieder aufgebaut und erhielt 1695 eine neue Schlosskirche. 1763 kam es zu Auseinandersetzungen um rechtliche Zuständigkeiten, die schließlich vor dem Reichskammergericht entschieden wurden. 1811 wurden die rechtlichen Zuständigkeiten für die Teilorte geklärt, und das Dorf wuchs zu einem einzigen Ort zusammen. Niederfüllbach ist bekannt für das Schloss, das im 17. Jahrhundert von den Rittergeschlechtern Schaumberg und Reitzenstein ausgebaut wurde. Heute ist die Niederfüllbacher Stiftung ein wichtiger Teil der Gemeinde, die von König Leopold II. von Belgien gegründet wurde. Das Schulhaus von 1839 wurde 1990 zum Bürgerhaus umgebaut. Die Gemeinde besitzt auch ein Segelfluggelände und ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Grub am Forst.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Coburg
- Seehöhe
- 280 m
In der Nähe
- Bodendenkmal in Niederfüllbach, #D-4-5731-1043106 m
- Schloss Niederfüllbach174 m
- Turmhügel Niederfüllbach265 m
- Bodendenkmal in Untersiemau, #D-4-5731-10522.3 km
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