Hermannskogel

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Hermannskogel

Berg in Wien

Der Hermannskogel ist der höchste Punkt des Gemeindegebiets von Wien und liegt im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling. Er erreicht eine Höhe von 544 Metern über dem Meeresspiegel und ist ein bewaldeter, kammartiger Berg im nördlichen Wienerwald. Geologisch gehört er zur Flyschzone, wobei sich besonders gut die Flysch-Schichten am südwestlichen Aufstiegsweg zeigen. Der Berg liegt im nordöstlichen Ausläufer der Ostalpen und ist der Hauptgipfel des Kahlengebirges. Der Hermannskogel ist als Fundamentalpunkt der Landesvermessung von Österreich-Ungarn bekannt. Die Habsburgwarte auf 542 m ü. A. südwestlich des Gipfels war bis 1918 der Koordinatenursprung des Vermessungsnetzes. Im 19. Jahrhundert wurde die Habsburgwarte 1888 erbaut und 1889 eröffnet. Der Berg hat eine historische Bedeutung, da er im 1683 die Entsatzkräfte der Zweiten Wiener Türkenbelagerung beherbergte. Auf dem Hermannskogel kann man die Landschaft des Wienerwaldes genießen, mit Blick auf die Wiener Pforte und die umliegenden Berge wie den Kahlenberg und den Leopoldsberg. Der südwestliche Aufstiegsweg bietet gute Ausblicke und ermöglicht die Beobachtung der Flysch-Schichten. Die Umgebung ist geprägt von Wald und flacheren Hängen, die zum Teil mit Weingärten bedeckt waren, bis sie im 15. Jahrhundert durch Verheerungen verschwanden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Berg
Ort
Wien
Seehöhe
544 m

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