Giurgeni

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Kreis IalomițaBezirk Kreis Ialomița

Giurgeni

Gemeinde in Rumänien

Giurgeni liegt im äußersten Nordosten des Kreises Ialomița und befindet sich am linken Ufer der Donau. Der Ort ist an der Nationalstraße 2A, die hier Teil der Europastraße 60 ist, gelegen. Er ist 22 Kilometer nordöstlich der Kleinstadt Țăndărei und etwa 48 Kilometer südwestlich der Kreishauptstadt Slobozia. Im Westen schließt sich die Bărăgan-Steppe an, und das Gemeindegebiet ist sehr dünn besiedelt. Der Hauptort ist der einzige Ort der Gemeinde, und die Donau teilt sich kurz vor der Ortschaft in zwei Arme. Die Region wurde bereits in der Bronzezeit besiedelt, und der Ort wurde mehrfach von Überschwemmungen heimgesucht. Die schwerste Katastrophe fand 1970 statt und zerstörte den Ortsteil Piua Pietrii, der vermutlich der Heimatort des Nationalhelden Mihai Viteazul war. Die historische Fundstätte Ploci wird heute für Ausgrabungen genutzt, und die Funde werden auf dem Dorffest ausgestellt. Giurgeni ist vor allem für die Donaubrücke Giurgeni–Vadu Oii bekannt, die 1971 eröffnet wurde und bis heute befahren wird. Sie verbindet den Ort mit Vadu Oii der Gemeinde Hârșova. Die Wirtschaft der Gemeinde basiert auf Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei, wobei Reis im feuchten Donaubecken angebaut wird. Zudem werden Sporttourismus und Investitionen in Infrastrukturprojekte wie Wasserversorgung und Reha-Zentren angestrebt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Rumänien
Ort
Kreis Ialomița
Adresse
str. Mihai Viteazul, nr. 36, cod poştal: 927135
Erbaut
1812
Quellen:Giurgeni (CC0-1.0)

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