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Pfarrkirche Bad Gleichenberg
römisch-katholische Pfarrkirche in der Steiermark
Die römisch-katholische Pfarrkirche hl. Matthias steht auf einem Hügel in der Ortsmitte von Bad Gleichenberg in der Steiermark. Sie gehört zum Dekanat Feldbach in der Diözese Graz-Seckau und ist als Denkmal geschützt. Die Kirche wurde 1845 geweiht und 1940 zur Pfarrkirche erhoben, um das Franziskanerkloster zu retten. 1962 wurde sie um 19 Meter erweitert, und 1966 wurden die 14 steinernen Kreuzwegstationen errichtet. Die Kirche ist ein einfacher Saalraum mit Kassettendecke und eingezogenem Chor. Nordseitig gibt es eine Sakristei mit Oratorien. Die Giebelfront hat ein Rundfenster und einen Dachreiter. Die Eingangstüre zeigt die zwölf Apostel, und die Glasfenster stammen von Franz Weiss. Unter der Kirche liegen die Gruft der Familien Wickenburg und Bruxelles. An der Nordfassade ist ein Sgraffito mit der Vogelpredigt des hl. Franziskus zu sehen. Die Ausstattung umfasst einen Hochaltar mit Altarblatt von Joseph Tunner, gotische Seitenfiguren und einen rechten Seitenaltar mit Johannes. In Wandnischen sind Figuren von Heinrich und Elisabeth sowie Kreuzwegbilder aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Orgel aus 2005 stammt von Martin Pflüger. Die Kirche und ihr Umfeld sind Teil der historischen Landschaft des Kurorts.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Bad Gleichenberg
- Erbaut
- 1845
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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