📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Dill
Burgruine in Deutschland
Die Burg Dill ist eine Ruine einer Spornburg, die auf einem Bergsporn über dem Dillerbach steht. Sie liegt in der Gemeinde Dill im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Die Anlage wurde vermutlich im 11. Jahrhundert errichtet und war bis ins 17. Jahrhundert in Privatbesitz. Die Burg war mit der Schirmvogtei über ein Augustiner-Chorherrenstift verbunden und wurde mehrfach in Kriegen zerstört, darunter im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1697. Die Burg Dill wurde im 11. Jahrhundert auf römischen oder keltischen Resten gebaut und war bis 1338 in der Hand der Grafen von Sponheim. Sie wurde 1329 von dem Trierer Erzbischof Balduin von Luxemburg erobert und 1697 durch französische Truppen zerstört. Die Anlage wurde 1966–1967 und 1970 instandgesetzt. Die Kernburg im Norden besteht aus einer viergeschossigen, rechteckigen Wohnanlage mit drei erhaltenen Seitenwänden. Die Burganlage umfasst die Kernburg, die Niederburg und die Vorburg. Die Kernburg hat eine Wohnanlage mit vier Geschossen und eine Ringmauer. Auf der Niederburg steht eine Evangelische Kirche, ein Ferienhaus und ein Wohnhaus. Die Vorburg ist nur noch durch Mauern erkennbar. Die Anlage wird heute von der Ortsgemeinde Dill verwaltet und dient als Kulturdenkmal. Die Ruine bietet Ausblicke auf die Umgebung und ist Teil der Burgenlandschaft im Hunsrück.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Kulturdenkmal in Deutschland
- Ort
- Dill
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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