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Burg Rogätz
Burgruine in Deutschland
Die Burg Rogätz stand am westlichen Elbufer zwischen Magdeburg und Tangermünde, auf dem Steilufer der Elbe, über der Einmündung der Ohre. Sie war ein strategischer Punkt und wurde von 1369 bis 1850 von der Familie von Alvensleben besessen. Der einzige erhaltene Teil der Burg ist der Klutturm, ein urzeitliches Monument. Die erste Urkunde über Rogätz datiert aus dem Jahr 1144, als König Konrad III. das Dorf dem Bischof von Havelberg schenkte. Die Herrschaft über die Burg blieb bis 1449 zwischen Markgrafen von Brandenburg und Erzbischöfen von Magdeburg umstritten. Die Burg war ein wirtschaftlicher und kultureller Zentrum. Sie besaß Zoll- und Stapelrechte, wodurch jedes Schiff an einer Elbkette Zoll entrichten musste. Unter Joachim I. von Alvensleben erlebte die Burg eine Blütezeit humanistischer Kultur. Im Dreißigjährigen Krieg 1625 wurde die Burg erobert, und 1626 von den Dänen zurückerobert, wobei die Gebäude bis auf den Klutturm zerstört wurden. Die Burg wurde nicht wieder aufgebaut. Die Herrschaft wurde bis 1850 verkaufte und später an verschiedene Eigentümer weitergegeben. Die Rekonstruktion des Zustands um 1895 zeigt ein vierflügeliges Renaissance-Schloss, das an das benachbarte Schloss Wolmirstedt erinnert. Der Hintergrund umfasst die Einmündung der Ohre in die Elbe sowie die Städte Burg und Magdeburg. Die Wirtschaftshöfe bilden den Raum von Oberburg und Vorburg. Der Turm der einstigen Burgkapelle, heute Pfarrkirche, stammt aus dem 17. Jahrhundert. Innen erinnern Grabplatten und ein Taufstein an die früheren Herren. Die Reste der Befestigungen auf der Stromseite sind nicht sichtbar.
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- Art
- Burg
- Ort
- Rogätz
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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