Burgruine Pitzen
archäologische Stätte in Deutschland
Die Burgruine Pitzen ist eine hochmittelalterliche Höhenburg auf 420 m ü. NHN, nordwestlich oberhalb des Weilers Pitzen in der Gemeinde Bernried im Landkreis Deggendorf. Sie liegt auf einer Kuppe, abgegrenzt durch einen tiefen Halsgraben. Der Burgplatz hat einen Durchmesser von 35 m und ist umgeben von dichtem Laubgehölz. Die Anlage ist Teil der Natursteinmauerreste aus dem 12. Jahrhundert. Die Burg entstand im 12. Jahrhundert als Ministerialensitz der Grafen von Bogen. Sie wechselte mehrfach den Besitzer, unter anderem durch die Familie der Vorster von Wildenforst und später durch Herzog Maximilian I. von Bayern. 1628 wurde sie zuletzt erwähnt, möglicherweise zerstört im Dreißigjährigen Krieg. Heute sind nur Mauerreste auf der Nordseite erhalten, als Baudenkmal und Bodendenkmal eingetragen. Besucher können die Ruine von der Nordseite betrachten und die Mauerreste erkunden. Die Umgebung bietet Ausblicke auf das Tal des Bernrieder Baches und die umliegenden Hänge. Die Anlage ist Teil des Naturraums mit dichtem Laubgehölz und liegt in der Nähe des Weilers Pitzen. Die Geschichte der Burg ist im Landkreis Deggendorf gut dokumentiert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine, Archäologische Stätte
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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