Doloplazy

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Olomoucký krajBezirk Olomoucký kraj

Doloplazy

Gemeinde in Tschechien

Doloplazy ist eine Gemeinde im Okres Prostějov, etwa vier Kilometer nordwestlich von Němčice nad Hanou. Sie liegt rechtsseitig des Flüsschens Brodečka, gegenüber der Einmündung des Baches Potůček, in der Obermährischen Senke. Südlich des Dorfes fließt der Želečský potok. Die Bahnstrecke Nezamyslice–Šternberk verläuft am östlichen Ortsrand. Nördlich befinden sich Teiche, und nordöstlich die Anhöhe U červeného kříže mit Resten des keltischen Oppidums Němčice nad Hanou. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis 1354 zurückreicht. 1610 erhielt sie ein Ortssiegel. 1716 erwarben die Freiherren von Stomm das Gut, und 1848–1849 wurde eine der ersten Zuckerfabriken Mährens gebaut. 1871 wurde die Mährisch-Schlesische Nordbahn in Betrieb genommen. 1900 lebten 403 Personen in Doloplazy, 1910 waren es 426. 1921 gab es 393 Einwohner, davon 375 Tschechen, zwölf Deutsche und zwei Juden. 1950 hatte die Gemeinde 455 Einwohner, und 1960 wurde sie zum Okres Prostějov zugewiesen. In Doloplazy gibt es mehrere sehenswerte Orte. Das Schloss wurde 1904 im Jugendstil errichtet. Auf dem Dorfplatz steht die Kapelle der hl. Kyrill und Method sowie die Statue des hl. Johannes von Nepomuk. Vor der Kapelle befindet sich ein gusseisernes Kreuz. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Doloplazy und Poličky, die jeweils Katastralbezirke bilden. Die Architekten Rudolf und Jaroslav Stockar von Bernkopf stammen aus der Gemeinde.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Prostějov
Seehöhe
214 m

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