📷 Bild: Wikimedia Commons
Viișoara / Csatófalva
Gemeinde in Rumänien, Kreis Mureș / Maros
Viișoara liegt im Kokeltal, einem südlichen Seitental der Târnava Mică. Der Ort befindet sich am Fluss Domald, einem linken Zufluss der Târnava Mică, und ist über die Kreisstraße DJ 142C erschlossen. Er ist acht Kilometer nördlich der Kleinstadt Dumbrăveni und etwa 45 Kilometer südlich der Kreishauptstadt Târgu Mureș. Die Gemeinde ist umgeben von flachen Tälern und bewaldeten Hängen, die typisch für die Region Siebenbürgen sind. Der Ort entstand durch die Vereinigung der Dörfer Hohndorf und Maldorf. Hohndorf wurde erstmals 1367 oder 1376 urkundlich erwähnt, Maldorf 1420. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von der Besiedlung seit der Jungsteinzeit und der Römerzeit. Im 19. Jahrhundert war der Ort Teil des Königreichs Ungarn und gehörte verschiedenen Verwaltungsbezirken an, bis er 1950 zum Kreis Mureș kam. Viișoara ist bekannt für seine evangelischen Kirchen, die im 15. und 16. Jahrhundert erbaut wurden und unter Denkmalschutz stehen. Im Gemeindezentrum sowie in den eingemeindeten Dörfern Ormeniș und Sântioana finden sich sakrale Bauten, die die kulturelle und religiöse Geschichte des Ortes widerspiegeln. Die Umgebung bietet Wander- und Naturerlebnisse in der Landschaft der Siebenbürgen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Mureș
- Adresse
- str. Principală, nr. 111
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