📷 Bild: Wikimedia Commons
Katharinenkapelle bei Hechlingen
Kirchengebäude in Hechlingen
Die Katharinenkapelle, auch Kappl genannt, ist eine spätgotische Ruine auf dem Kappelbuck (Kapellenberg) bei Hechlingen, einem Gemeindeteil von Heidenheim im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Sie liegt auf einer Erhebung mit einer Höhe von 585,5 Metern und ist ein markantes Element der umliegenden Landschaft. Die Ruine steht nordöstlich von Hechlingen und war ursprünglich als Wallfahrtskirche genutzt. Die Katharinenkapelle war etwa 20 Meter lang und zehn Meter breit, mit einem Achteckbau und einem Netzgewölbe. Sie wurde erstmals 1457 urkundlich erwähnt und stammt vermutlich aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Die Kirche war aus Kalkbruchstein gebaut, mit Rippen, Konsolen und Fenstergewänden aus gelbem Sandstein. Ein Glockenturm wurde 1999 errichtet, und die Ruine wurde mehrfach saniert, zuletzt in den 1980er Jahren. An der Ruine finden sich Reste gotischer Wandgemälden aus dem 18. Jahrhundert. Das Kapplfest wird jährlich veranstaltet. Unter der Kapelle liegt ein Bierkeller, der bis in die 1900er Jahre genutzt wurde. Der Fremdenverkehrsverein Hechlingen hat den Keller instand gesetzt, und etwa zwölf Meter der Anlage sind heute zugänglich. Die Katharinenkapelle ist als Baudenkmal und Bodendenkmal ausgewiesen.
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- Art
- Archäologische Stätte, Kirchengebäude
- Adresse
- Kapellenfeld
- Baustil
- Gotik
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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