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Nida
Stadt im Römischen Reich
Nida war eine römische Stadt im Nordwesten von Frankfurt am Main, in der Gemarkung des heutigen Stadtteils Heddernheim. Sie lag am Fluss Nidda und war Hauptort der Civitas Taunensium. Die Stadt entstand im 1. Jahrhundert n. Chr. und erreichte ihren Höhepunkt mit über 5000 Einwohnern. Sie war ein zentrales Wirtschafts- und Verwaltungsgebiet im Grenzland des Obergermanisch-Raetischen Limes. Nida war eine blühende römische Siedlung mit einem Forum, Thermen, Tempeln und einem Theater. Die Stadt war ein Handelszentrum und besaß eine eigene Stadtmauer. In der Zeit der Markomannenkriege und des Limesfalls um 260 n. Chr. verlor sie an Bedeutung. Dennoch blieb sie bis ins 3. Jahrhundert bewohnt. Die archäologischen Funde belegen eine reiche Kultur und eine späte christliche Präsenz, wie die 2024 entdeckte Silberinschrift. Vor Ort sind die Ruinen der römischen Stadt in Heddernheim und Praunheim zu finden. Die Grundmauern wurden bis ins 15. Jahrhundert sichtbar, wurden aber später als Baumaterial genutzt. Heute gibt es einen archäologischen Rundweg mit 12 Stationen, der die römische Geschichte erläutert. Zahlreiche Straßennamen und Fundstücke in Museen erinnern an die römische Vergangenheit.
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- Art
- Archäologische Stätte, römische Stadt
- Ort
- Frankfurt am Main
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
In der Nähe
- Feldbergstraße9 m
- Saalburgstraße12 m
- Praunheim Fundstätte554 m
- Burg Philippseck461 m
- Ernst-May-Haus559 m
- Frankfurter Silberinschrift776 m
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