Apátfalva

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Apátfalva

Gemeinde in Ungarn

Apátfalva ist eine kleine Gemeinde im Kreis Makó, gelegen im Südosten Ungarns. Sie liegt nahe der Grenze zu Rumänien, an der rechten Uferseite des Flusses Maros und grenzt an die Nationalparkregion Körös–Maros. Die Gemeinde ist von Magyarcsanád im Osten, Királyhegyes im Norden, Cenad (Rumänien) im Süden und Makó im Westen umgeben. Die Region ist geprägt von flacher Landschaft und ist Teil der Puszta-Region. Apátfalva hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Im Jahr 1514 war der Ort Schauplatz eines militärischen Konflikts während der Bauernrevolte von György Dózsa. Im 16. Jahrhundert wurde der Ort zerstört und blieb für über ein Jahrhundert unbewohnt. Erst im 18. Jahrhundert begann die Bevölkerung wieder zu wachsen, und 1767 erreichte die Gemeinde 964 Einwohner. 1890 zählte Apátfalva bereits 5.158 Einwohner. Die Gemeinde bietet eine Vielzahl von historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten, darunter die Kathedrale St. Michael, die Kapelle Langó und ein Denkmal für die Toten des Ersten Weltkriegs. Die lokale Kirche aus dem Jahr 1757 wurde im 20. Jahrhundert im neorenaissance Stil renoviert. Zudem gibt es eine Ausstellung zur lokalen Geschichte an der Forstschule. Die Gemeinde ist auch bekannt für ihre ethnografischen Traditionen und den Tourismus.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Ungarn
Ort
Kreis Makó

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