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Burg Windsbach
ehemalige Burganlage in Windsbach
Die Burg Windsbach war eine mittelalterliche Burg, die an der Stelle des heutigen Stadtturms in der Burggasse von Windsbach steht. Sie lag im mittelfränkischen Landkreis Ansbach in Bayern und wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Die Burg wurde erstmals 1253 erwähnt und gehörte ursprünglich zu den Grafen von Oettingen. Später wurde sie von verschiedenen Adelsfamilien verwaltet, bis sie im ersten Markgrafenkrieg 1449/50 zerstört wurde. Die Burg ging nach ihrer Zerstörung in den Besitz der Nürnberger Burggrafen über, die sie ab dem 15. Jahrhundert als Lehen vergeben. 1413 erhielt Hans von Heldburg die Burg als Lehen, und 1441 war sie in der Hand seines Schwiegersohns Wolf von Thann. Nach der Zerstörung blieb das Areal ungenutzt, bis 1736/37 ein neuer Bau als „Schlösschen“ errichtet wurde. Die Burg wurde nie wiederhergestellt und ist heute nur als Stadtturm erhalten. Der einzige erhaltene Teil der Burg ist der Windsbacher Stadtturm, der einst der Bergfried war. Die unteren Geschosse des Turms aus Quadermauerwerk stammen aus dem 13. Jahrhundert, während die Obergeschosse aus verputztem Fachwerk aus dem 17. und 18. Jahrhundert datieren. Der Turm steht in der Burggasse und bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft. Die Umgebung um die Burg besteht aus der Altstadt von Windsbach und der näheren Landschaft des Landkreises Ansbach.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Ruine, Archäologische Stätte
- Ort
- Windsbach
- Adresse
- Hauptstraße 9
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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