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Deutschkreutz
Marktgemeinde im Bezirk Oberpullendorf, Burgenland
Deutschkreutz liegt im Mittelburgenland an der Grenze zu Ungarn. Nachbargemeinden sind Nikitsch, Großwarasdorf, Horitschon und Neckenmarkt sowie die ungarischen Gemeinden Harka, Kópháza und Nagycenk. Das Gemeindegebiet umfasst zwei Ortschaften, Deutschkreutz und Girm, und grenzt an mehrere ungarische Gemeinden mit Grenzübergängen. Die Gemeinde ist Teil des Bezirks Oberpullendorf und gehört zum Bundesland Burgenland. Deutschkreutz wurde erstmals 1340 als Marktgemeinde erwähnt. Bis 1921 gehörte der Ort zu Ungarn, wurde aber nach dem Ersten Weltkrieg an Österreich vergeben. Die jüdische Gemeinde war im 19. Jahrhundert bedeutend, bis die NS-Behörden 1938 alle Juden vertrieben. Die Synagoge wurde 1941 zerstört, und viele jüdische Bürger flohen in andere Länder. Im Zweiten Weltkrieg starben über 300 Deutschkreutzer, und 1944 wurden ungarische Juden nach Deutschkreutz deportiert. Deutschkreutz ist bekannt für das Schloss, das einst von Anton Lehmden restauriert wurde, und den jüdischen Friedhof, der teilweise wiederhergestellt wurde. Die Gemeinde ist Teil der Weinregion Blaufränkischland, bekannt für ihren tiefdunkel-rubinroten Wein. Zudem gibt es eine Mineralwasserquelle, die schon von den Römern genutzt wurde. Die Gemeinde verfügt über eine Volksschule, eine Hauptschule und eine Musikschule.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Österreich, Marktgemeinde, Siedlung
- Ort
- Bezirk Oberpullendorf
- Seehöhe
- 180 m
- Website
- http://www.deutschkreutz.at/
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