St. Martin (Bamberg)

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SehenswürdigkeitBayernBezirk Bamberg

St. Martin (Bamberg)

Kirchengebäude in Bamberg

Die Martinskirche in Bamberg ist eine römisch-katholische Pfarrkirche im Stadtzentrum. Sie steht auf dem Gelände, das 1248 ein Kloster des Karmelitenordens beherbergte. Nach dem Zerstörung des Klosters 1686 begann der Bau der heutigen Kirche, die von den Brüdern Georg und Leonhard Dientzenhofer entworfen wurde. Die Kirche wurde 1693 geweiht und 1696 mit dem Turm fertiggestellt. Sie ist ein Beispiel des fränkischen Barocks und Teil der Dientzenhofer-Ära. Die Kirche ist bekannt für ihre barocke Architektur, darunter die Ostfassade mit Risalitgiebel und Fassadenfiguren. Im Inneren finden sich Gemälde von Oswald Onghers und eine Scheinkuppel von Giovanni Francesco Marchini. Die Orgel, erbaut 1894, wurde 1999–2000 restauriert und in den Originalzustand zurückversetzt. Im Glockenturm sind fünf läutbare Glocken und eine nicht mehr läutbare Glocke untergebracht. Die Krypta unter der Kirche beherbergt die Gebeine von Jesuitenpatres. Die Martinskirche bietet einen Blick auf die historische Entwicklung Bambergs. Besucher können die barocke Innenausstattung, die Orgel sowie die Krypta erkunden. Die Kirche ist Teil der unteren Stadt und hat eine bedeutende Rolle in der Geschichte des Bistums. Die Umgebung umfasst den Maxplatz und andere historische Gebäude der Stadt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Jesuitenkirche, Pfarrkirche
Ort
Bamberg
Adresse
An der Universität 2
Baustil
Barockarchitektur
Architekt
Georg Dientzenhofer
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:St. Martin (Bamberg) (CC0-1.0)

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