📷 Bild: Wikimedia Commons
Salesianerinnenkirche
Kirchengebäude in Wien
Die Salesianerinnenkirche in Wien ist ein Hochbarock-Kloster am Rennweg im 3. Gemeindebezirk Landstraße. Die Anlage wurde 1717 gestiftet und 1719 eingeweiht. Sie umfasst eine Kirche mit einer hohen Kuppel und eine rechteckige Klosteranlage, die acht Höfe umschließt. Die südlichen Höfe bilden den Kaiserinnentrakt, der einst die Wohnung der Stifterin Kaiserin Wilhelmine Amalie war. Die Anlage ist größtenteils in ihrer ursprünglichen Form erhalten, mit Umbauten im 18. und 19. Jahrhundert. Die Klosteranlage beherbergt eine Orgel aus dem Jahr 1890, die von Johann M. Kauffmann gebaut wurde. Sie besitzt zwölf Register auf zwei Manualen und Pedal sowie mechanische Spiel- und Registertraktur. Die Kirche ist mit einem Deckengemälde von Giovanni Antonio Pellegrini versehen, das die Mariä Himmelfahrt darstellt. Die Anlage umfasst auch weitläufige Gartenanlagen, die zwischen dem Botanischen Garten der Universität Wien und dem Belvederegarten liegen. Vor dem Kloster befindet sich ein Ehrenhof mit prächtigen Schmiedeeisengittern aus der Zeit um 1730.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Kloster
- Ort
- Landstraße
- Adresse
- Rennweg 8–10
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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