Burgstall Baierbrunn
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Baierbrunn ist eine abgegangene Höhenburg auf der Konradshöhe bei Baierbrunn im Landkreis München. Sie liegt auf einer Höhe von 620 m ü. NHN über der Isar und ist auf einem Nagelfluhfelsen gebaut. Die Anlage wurde durch den Steilabfall zur Isar und den Geudergraben im Nordwesten geschützt. Die Burg stand auf einer leicht erhöhten Stelle, von der aus ein Blick auf das Tal und die Umgebung möglich ist. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert erbaut und 1140 erstmals erwähnt. Sie war im 13. Jahrhundert im Streit zwischen den Wittelsbachern und den Grafen von Andechs zerstört und anschließend wieder aufgebaut. 1421 wurde sie im Zuge der Ingolstädter Fehde durch die Münchner Bürgerwehr eingenommen und innerhalb von 14 Tagen abgebrochen. 1899 wurden die letzten Überbleibsel durch Überbauung, darunter ein Hotel, beseitigt. Auf dem Gelände der Burgstelle liegen heute noch Reste der Ringmauer und ein Brunnenschacht. Die Burgstrasse führt durch den Halsgraben, der die Hauptburg vom Hochplateau trennt. Die Anlage ist heute als Bodendenkmal erfasst und liegt auf Privatgrund. Die Umgebung um die Burg bietet Ausblicke auf das Tal der Isar und die umliegenden Hügel. Die Stelle ist Teil der historischen Landschaft und hat eine besondere Lage in der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte, Bodendenkmal, Burgstall
- Ort
- Baierbrunn
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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