📷 Bild: Wikimedia Commons
Benediktinerabtei Pansath, Holtgast
ehemaliges Kloster in Ostfriesland, Niedersachsen, Deutschland
Kloster Pansath war ein Benediktinerkloster in der Gemeinde Holtgast, Samtgemeinde Esens, Niedersachsen. Es lag in einer Niederung, was aus dem Namen Pansath, gebildet aus „Panne“ (Pfanne) und „Sate“ (Niederlassung), hervorgeht. Das Kloster war ursprünglich ein eigenständiges Benediktinerkloster, das später als Vorwerk des Klosters Marienkamp fungierte. Es war Teil eines Doppelklosters, in dem Nonnen in Pansath und Mönche in Marienkamp lebten. Pansath war ein bedeutendes Landwirtschaftsunternehmen mit einem Flächenbesitz von rund 265 Hektar. Die Ländereien bestanden aus Geestböden oder tiefliegenden Flächen, die im Winter unbrauchbar waren, aber im Sommer zur Heugewinnung dienten. Nach der Reformation fiel der Besitz an die Grafen von Ostfriesland, die die Ländereien an Privatleute verkaufte. Die Gebäude wurden abgerissen, doch in der Landschaft sind noch Fundamente und ein ehemaliger Fischteich erhalten geblieben. Die ehemalige Klosterstelle hat noch Spuren im Boden, darunter Fundamente in der Größe von 60 mal 60 Schritt. Nordwestlich der Klosterstelle bleibt der ehemalige Pansather Fischteich als Eingrabung im Grünland erhalten. Die Umgebung um Pansath besteht aus landwirtschaftlich genutzten Flächen und natürlichen Eingrabungen, die auf die Geschichte des Klosters hinweisen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Holtgast
- Erbaut
- 1201
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