📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Brome
Burg im Landkreis Gifhorn, Niedersachsen
Burg Brome ist eine mittelalterliche Wasserburg in Brome, Niedersachsen. Sie liegt in der sumpfigen Niederung der Ohre und wurde um 1200 als Niederungsburg errichtet. Das heute noch erhaltene Bauwerk entstand im 16. Jahrhundert und basiert auf älteren Vorgängerbauten. Die Burg war Teil von über 70 Grenzfesten im Herzogtum Braunschweig-Lüneburg und diente als Verteidigungsanlage sowie Gerichtsstätte. Die Burg Brome hat eine regionale touristische Bedeutung und wird seit 1974 als Heimatmuseum genutzt. Das Museum zeigt die ländliche Selbstversorgung und das alte Handwerk im Bromer Land. Zu den Angeboten gehören ein mittelalterlicher Kräutergarten, eine Korbimkerei und ein Museumscafé. Das Burgfest, das bis 2010 jährlich im August stattfand, zog viele Besucher an. Die Burganlage besteht aus dem Ostflügel, dem nördlichen Hauptflügel und dem Treppenturm mit rund 23 m Höhe. Das zweigeschossige Hauptgebäude stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde mit Backsteinen restauriert. Im Kellergeschoss befinden sich Kreuzgewölbe. Die Burg wurde 2001 von der Gemeinde Brome erworben und 2009–2014 grundlegend saniert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Brome
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Niedersachsen
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