📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Arras
Burg an der Mosel, Deutschland
Die Burg Arras ist eine Höhenburg aus dem frühen 12. Jahrhundert, die sich bei Alf an der Mosel im Landkreis Cochem-Zell befindet. Sie wurde ursprünglich als römische Pferdestation genutzt, blieb aber nach dem Abzug der Römer eine Wüstung. Erstmals schriftlich erwähnt wurde die Burg 1120, als sie als „castrum atrebatum“ in einer Urkunde genannt wurde. Die Burg war im Besitz der Pfalzgrafen, später der Erzbischöfe und Kurfürsten von Trier. Die Burg war bis ins 17. Jahrhundert bewohnt und wurde mehrfach erobert und wiedererobert. 1826 erwarb Ferdinand Remy die Ruine und den umliegenden Wald, der später an den Weingutsbesitzer Barzen veräußert wurde. 1895 begann Traugott Wilhelm Dyckerhoff mit dem Wiederaufbau der Burg, der bis 1907 dauerte. Das Museum der Burg präsentiert Rüstungen, Waffen und die größte Privatsammlung alter Moselansichten. Ein Gedenkzimmer beherbergt einen Teil des Nachlasses von Heinrich Lübke. Die Burg besteht aus einem rechteckigen Bergfried, der 20 Meter hoch und 4 Meter dick ist. Unter dem Turm befindet sich eine Zisterne mit 3,6 m³ Fassungsvermögen. Der Bergfried wird aufgrund der Buckelquader als Neubau des mittleren 13. Jahrhunderts betrachtet. Nördlich der Burg liegt die Ruine der Heideburg, die von einem Burggraben umgeben ist. Die Burg wird heute als Hotel und Restaurant genutzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Museum, Kulturdenkmal in Deutschland, Burgruine
- Ort
- Alf
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
- Website
- http://www.arras.de/
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