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Dompropstei Wiener Neustadt
Denkmalgeschütztes Objekt in Wiener Neustadt (10576), Niederösterreich
Die Dompropstei Wiener Neustadt ist ein historisches Gebäudekomplex in der Stadt, der seit 1469 bis 1785 als Residenz des Bischofs der Diözese diente. Sie besteht aus zwei gegenüberliegenden Baukörpern, die durch einen Hof getrennt sind. Der westliche Trakt wurde im 16. und 17. Jahrhundert errichtet, während der östliche Trakt, auch als Domherrenhaus bekannt, unter Bischof Khlesl um 1607 umgebaut wurde. Beide Teile sind mit barocken und gotischen Elementen versehen. Die Propstei ist besonders wegen ihrer architektonischen Vielfalt und ihrer historischen Bedeutung lohnenswert. Der westliche Trakt zeigt eine schlichte Fassade aus dem 17. Jahrhundert, während der südliche Teil barocke Elemente wie ein Kapellenportal und ein Obergeschoßbalkon trägt. In der Katharinenkapelle sind spätbarocke Altarbilder und Statuen der Heiligen zu finden. Der Hof ist durch ein hochbarockes Portal abgeschlossen, das um 1710 entstand und mit Wappen und Löwenfiguren verziert ist. Im Hof und in der umgebenden Propsteigarten sind historische Spuren erhalten. An der nördlichen Hofmauer sind Grabplatten aus dem 13. bis 17. Jahrhundert angebracht, und im Garten sind Bauinschriften aus dem Jahr 1540 zu sehen. Die Anlage umfasst auch den Propsteigarten, der durch ein Portal mit barocken Steingewänden zugänglich ist. Die Gebäude und Mauern sind unter Denkmalschutz.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gebäude
- Ort
- Wiener Neustadt
- Adresse
- Domplatz 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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