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Dlouhá Loučka

Dlouhá Loučka ist ein frühmittelalterliches Burggründungsplatz und ein verschwundenes Schloss in der gleichnamigen Dorf in der Nähe von Moravská Třebové im Okres Svitavy im Pardubickém Land. Das Gelände wurde im 12. Jahrhundert besiedelt und im 13. Jahrhundert von Boreš z Rýzmburka ein Schloss errichtet, das jedoch noch im selben Jahrhundert verlor. Von dem Schloss blieben nur terrestrische Reste, die als kulturelle Denkmäler geschützt sind. Das Schloss war Teil der kolonialen Projekte von Boreš und verlor seinen Status während eines Konflikts zwischen Fridrich von Šumburk und König Václav II. Die Keramik aus dem 12. Jahrhundert belegt die Existenz eines Burggründungsplatzes, dessen Obergrenze durch die Bauarbeiten des Schlosses zerstört wurde. Die erste schriftliche Erwähnung des Schlosses stammt aus dem Jahr 1267. Die Anlage liegt auf einem langen Vorsprung, der vom Fluss Třebůvka und seinem kleinen linken Zufluss begrenzt wird. Das Schloss war zweiteilig, mit einem großen Vorgang von 102 Metern Länge und 42–66 Metern Breite. Von den Befestigungen blieb nur ein Graben auf der nordwestlichen Seite mit einer Breite von zwölf Metern. Auf der südöstlichen Seite sind Spuren eines Vallums erkennbar, die möglicherweise die letzte Spur der Verteidigungslinie darstellen, die durch den Fluss zerstört wurde.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Wallburg, Burgruine
Ort
Dlouhá Loučka
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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