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Schloss Auhof
Schloss in Blindenmarkt, Bezirk Melk, Niederösterreich
Das Schloss Auhof liegt im Süden der Gemeinde Blindenmarkt im Bezirk Melk in Niederösterreich. Es ist ein Ordenshaus des Ordens Diener Jesu und Mariens und unter Denkmalschutz. Ursprünglich ein Meierhof, wurde es im 16. Jahrhundert schlossartig ausgebaut und mit der Herrschaft Karlsbach verbunden. Von 1684 bis 1933 gehörte es den Starhembergern, bis es 1994 an den Orden verpfändet wurde. Das Schloss hat seine Grundform im 16. und 17. Jahrhundert und wurde im späten 18. Jahrhundert sowie in den 1960er Jahren umbaut. Der dreiflügelige, zweigeschoßige Bau mit Walmdach hat einen langen Zentralflügel im Osten, der als ältester Teil gilt. Die Fassade zeigt ein großes Wappen aus hellem Sandstein über einem Dreiecksgiebel. Der nördliche Querriegel wurde durch einen achtachsigen Anbau verlängert. Das Schloss beherbergt seit 1994 das Kloster der Kongregation Diener Jesu und Mariens. Die ersten Mitglieder zogen 1996 ein, und umfangreiche Renovierungsarbeiten folgten. 2018 verließ das Noviziat den Auhof und übersiedelte nach Deutschland. Die Umgebung umfasst die Marktgemeinde Blindenmarkt und die Landschaft des Ybbsfeldes.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Blindenmarkt
- Adresse
- Auhofstraße 22
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Pfarrkirche Blindenmarkt584 m
- Pfarrhof, Portal605 m
- Kriegerdenkmal624 m
- Turm des Schlosses Freidegg2.6 km
- Kath. Pfarrkirche hl. Xystus3.2 km
- Figurenbildstock Maria Immaculata3.2 km
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