📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Ortenstein
Schloss in der Schweiz
Das Schloss Ortenstein liegt auf einem Plateau am äussersten Rand des Hinterrhein-Tals in der Gemeinde Domleschg im Kanton Graubünden. Es ist eine Burganlage, die sich auf dem Gebiet der Fraktion Tumegl/Tomils befindet. Der Name leitet sich vom alt- und mittelhochdeutschen Wort „ort“ ab, was „Rand“ oder „Spitze“ bedeutet und die Lage des Schlosses am äussersten Punkt des Plateaus beschreibt. Die Burg hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Sie wurde vermutlich von den Freiherren von Vaz errichtet und später von den Grafen von Werdenberg-Sargans übernommen. Im 15. Jahrhundert wurde sie während der Schamserfehde zerstört, doch der Wiederaufbau ermöglichte den Erhalt der Anlage. Die Familie Travers besass das Schloss bis 1846, danach wechselte es mehrfach zwischen verschiedenen Besitzern, bis es 2009 an die Familie Linder gelangte. Die Anlage umfasst einen siebenstöckigen Bergfried im Zentrum, der aus dem Mittelalter stammt, sowie Umbauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Die Räume und Fenster sind erhalten, und die Dächer wurden im 19. Jahrhundert erneuert. Auf dem Gelände wurden Gartenterrassen und ein Garten angelegt, die die Umgebung des Schlosses ergänzen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Domleschg
- Adresse
- Ortenstein 71, Tomils
- Erbaut
- 1250
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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