📷 Bild: Wikimedia Commons
Theresienturm
Hochbunker auf der Theresienwiese in Heilbronn
Der Theresienturm ist ein Hochraumbunker auf der Theresienwiese in Heilbronn. Er wurde 1940 errichtet und war ursprünglich als militärischer Schutzraum gedacht. Der Turm blieb während der Luftangriffe auf Heilbronn weitgehend unbeschädigt. Er war bis 1999 als Zivilschutzeinrichtung registriert und wurde 2016 in Theresienturm umbenannt, um sich von seinem ursprünglichen Namen zu distanzieren. Der Turm war während des Zweiten Weltkriegs als Schutzraum für Zivilisten und militärische Einheiten genutzt. Bis zu 1000 Menschen fanden darin Schutz bei Luftangriffen. Nach dem Krieg diente er als Notunterkunft und später als Übernachtungsplatz. 1947 übernachteten monatlich rund 1000 Menschen dort. 2019 wurde der Turm durch ein neues Eingangsbauwerk wieder zugänglich gemacht. Der Theresienturm ist 28,50 Meter hoch und hat zehn Geschosse. Die Außenwände sind aus Naturstein und bis zu 1,40 Meter dick. Im Inneren gibt es runde Mannschaftsräume für jeweils 42 Personen, verbunden durch einen spiralförmigen Gang. Das oberste Geschoss führt zur Dachplattform, die ursprünglich für ein Flak-Geschütz gedacht war. Der Turm steht seit den 1990er Jahren unter Denkmalschutz.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Turm, Luftschutzbunker
- Ort
- Heilbronn
- Erbaut
- 1940
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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