📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Méry-sur-Oise
Burg in Frankreich
Das Schloss Méry-sur-Oise liegt im Département Val-d’Oise, 30 Kilometer nördlich von Paris. Es steht gegenüber dem Ort Auvers-sur-Oise am Ufer der Oise. Die Geschichte des Schlosses reicht bis ins 6. Jahrhundert zurück, als ein Priorat und eine Holzbrücke errichtet wurden. Die Herrschaft wechselte mehrfach, bis die Familie d’Orgemont die Burg im 14. Jahrhundert übernahm und sie zu einem bedeutenden Bauwerk ausbaute. Die Burg wurde durch die Familie d’Orgemont bis ins 16. Jahrhundert weiter ausgebaut. Unter dem Grafen Antoine de Saint-Chamans wurde sie in den 1620er Jahren prächtig gestaltet, mit Gemälden, Möbeln und Kunstwerken. Das Schloss erreichte seinen Höhepunkt im 17. Jahrhundert, als es zum Zentrum kultureller und politischer Aktivitäten wurde. Die Familie Saint-Chamans verlor jedoch bald den Besitz, und das Schloss wurde 1720 verkauft. Das Schloss blieb in der Familie Molé und später in der Familie Lamoignon. Die letzte Besitzerin, Félicité Molé, heiratete 1798 den Bruder ihrer Mutter, und das Schloss wurde nach der Französischen Revolution restauriert. Der englische Garten, der heute noch bestehen bleibt, ist ein Zeugnis der langen Geschichte und der verschiedenen Besitzer. Die Umgebung um das Schloss besteht aus dem Dorf Méry-sur-Oise und dem nahen Auvers-sur-Oise.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Méry-sur-Oise
- Baustil
- Architektur der Renaissance
- Denkmalstatus
- eingetragenes historisches Denkmal
- Website
- http://www.chateaudemery.fr/
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