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Mírov
Gemeinde in Tschechien
Mírov ist eine Gemeinde im Okres Šumperk, Tschechien. Sie liegt sechs Kilometer nordwestlich von Mohelnice und befindet sich im Mirovská vrchovina, einem Teil des Zábřežská vrchovina. Das Gebiet umfasst verschiedene Höhenzüge, darunter die Studničná (483 m) im Norden und den Vraní kopec (465 m) im Süden. Die Gemeinde grenzt an mehrere Nachbarorte, darunter Krchleby, Nové Sady und Řepová. Mírov hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Die Burg Mürau wurde 1266 urkundlich erwähnt und war ein Zentrum der Besiedlung im Bergland. Im 15. Jahrhundert wurde die Herrschaft zum Tafelgut des Bistums vereinigt. 1854 verkaufte der Erzbischof die Festung an die k.k. Monarchie, und 1856 wurde sie zum größten Zuchthaus für Schwerverbrecher in den Böhmischen Ländern. Die Strafanstalt diente bis heute als Strafvollzugseinrichtung. Im Zentrum von Mírov steht die neogotische Strafanstalt Mírov, die aus einer mittelalterlichen Burg entstand und zwischen 1679 und 1684 zur barocken Festungsanlage umgebaut wurde. In der Nähe befindet sich ein Denkmal für die Opfer der Hexenverfolgung. Die Ruine der barocken Kirche St. Maria Magdalena im Ortszentrum erinnert an den Bau im 17. Jahrhundert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Šumperk
- Seehöhe
- 395 m
- Website
- http://www.obecmirov.cz/
In der Nähe
- hrad Mírov257 m
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