Česká Bělá

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Česká Bělá

Gemeinde in Tschechien

Česká Bělá ist eine Marktgemeinde im Okres Havlíčkův Brod der Region Vysočina. Sie liegt etwa 8 Kilometer nordöstlich von Havlíčkův Brod und 27 Kilometer nordöstlich von Jihlava. Die Gemeinde befindet sich in den Oberen Sázava-Hügeln und wird vom Bělá-Fluss durchflutet, der zwei Fischteiche im Stadtgebiet versorgt. Die Gemeinde besteht aus zwei Teilen, wobei der Hauptort Česká Bělá mit 980 Einwohnern und Cibotín mit 67 Einwohnern aufgeführt wird. Die Geschichte von Česká Bělá reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, als die erste schriftliche Erwähnung 1257 erfolgte. Ursprünglich ein tschechisches Siedlungszentrum, wurde es durch die Entwicklung der Silberbergwerke im 13. Jahrhundert geprägt, wodurch deutsche Bergleute einströmten. 1278 wurde die Siedlung in eine Stadt erhoben. Nach dem Verbrauch der Silberreserven verließen die deutschen Siedler, und ab dem 16. Jahrhundert gehörte die Gemeinde der Familie Pernštejn. Von 1599 bis 1731 war sie Eigentum der Stadt Německý Brod. Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist die Kathedrale St. Bartholomäus, ursprünglich ein spätgotisches Bauwerk aus dem 14. Jahrhundert, das im Barockstil im 18. Jahrhundert umgebaut wurde. Die Gemeinde liegt in einer bergigen Landschaft mit dem höchsten Punkt bei 569 Metern über dem Meeresspiegel. Die Bělá-Flussuhr fließt durch das Stadtgebiet und versorgt zwei Fischteiche. Die I/34-Autobahn verläuft durch das Gemeindegebiet.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Havlíčkův Brod
Seehöhe
510 m

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