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Kreuzbergkirche Bischofshofen
Denkmalgeschütztes Objekt in Bischofshofen (74957)
Die Kreuzbergkirche liegt im Ortsteil Kreuzberg von Bischofshofen, oberhalb der Stadt. Sie ist ein Teil des Missionshauses St. Rupert, das 1904 gegründet und 1907 in Betrieb genommen wurde. Das Gebäude wurde 1925–1929 durch eine Kirche ergänzt und diente während des Zweiten Weltkriegs als Lazarett. 1946 wurde die Schule wiederaufgebaut und später von den Steyler Missionaren an die VOSÖ übergeben. Die Schule hat etwa 40 Lehrer und Platz für 400 Schüler. Das Missionshaus ist ein viergeschoßiges Gebäudekomplex mit mehreren Anbauten. Die neobarocke Kirche im Süden des Hauses hat einen 47,5 m hohen Turm mit Rundbogenfenstern und einen Zwiebelhelm. Das Langhaus unter einem Tonnengewölbe ist mit Seitenkapellen und einer Emporengeschoß verknüpft. Die Kirche besitzt mehrere Altäre mit Bildwerken von verschiedenen Künstlern, darunter ein Hochaltar aus dem Jahr 1961 und mehrere Seitenaltäre aus den 1920er Jahren. Die Orgel stammt von der Firma Dreher und Reinisch und wurde 1950 eingeweiht. Der Missionshausfriedhof liegt östlich des Hauses in einer Waldlichtung und ist von einer Mauer umgeben. Die neugotische Kapelle hat ein runder Abschluss unter einem Satteldach und einen gemauerten Giebel. Der Friedhof beinhaltet Grabstellen von 79 Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg im hiesigen Lazarett verstorben sind. Die Kirche und das Gebäude sind Teil der kulturellen Landschaft von Bischofshofen und haben eine historische Bedeutung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Bischofshofen
- Adresse
- Kreuzberg 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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- Missionshaus St. Rupert40 m
- Friedhof St. Rupert117 m
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