📷 Bild: Wikimedia Commons
palais Cambon
Palast in Frankreich
Das Palais Cambon ist ein öffentliches Gebäude im 1. Arrondissement von Paris, genauer gesagt an der rue Cambon 13. Es wurde errichtet, um die Cour des comptes, die französische Rechnungskammer, zu beherbergen. Das Gebäude steht inmitten des historischen Zentrums Pariss und wurde nach dem Zerstörung des Palais d'Orsay, das bis 1871 die Cour des comptes beherbergte, errichtet. Die Bauarbeiten begannen 1898 unter der Leitung von Constant Moyaux, der 1898 durch Paul Guadet ersetzt wurde. Das Gebäude wurde auf dem Gelände ehemaliger Schul- und Kasernengebäude errichtet, die seit 1859 von Finanzdiensten genutzt wurden. Die Cour des comptes zog 1912 ein, und das Gebäude besteht aus fünf Stockwerken mit unterschiedlichen Höhen, umgeben von einer quadratischen Innenhof. Die verschiedenen Etagen hatten ursprünglich unterschiedliche Funktionen, und das Inneneinrichtung umfasste bereits damals Aufzüge,Telefone und Heizungen. Das Gebäude verfügt über historische Fassaden und Dächer, sowie dekorierte Räume und den Ehrensaal mit seiner Eisenbahnschranke, die 1993 zum Denkmalschutz eingetragen wurden. Es liegt in der Nähe der Metro-Stationen Madeleine, Concorde und Tuileries. Die Cour des comptes nutzte das Gebäude bis 2009, als die Archive in die Tour Chicago umgezogen wurden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast
- Ort
- 1. Arrondissement von Paris
- Baustil
- klassizistische Architektur
- Architekt
- Constant Moyaux
- Denkmalstatus
- eingetragenes historisches Denkmal
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