Haus Langendreer

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Haus Langendreer

Schloss in Bochum, Deutschland

Das Haus Langendreer ist ein ehemaliger Adelssitz im Bochumer Stadtteil Langendreer, der an der Hauptstraße liegt und an der S-Bahn-Linie 1 nahe dem Bahnhof Langendreer steht. In der direkten Nachbarschaft befanden sich zwei weitere Adelssitze: Haus Leithe und der Niederschultenhof. Das Anwesen entstand ursprünglich aus einem Bauernhof und wurde um 884 erstmals erwähnt. Es war bis ins 15. Jahrhundert Stammsitz der Schulten von Dreer. Das Haus Langendreer war bis in die Folgejahre ein wichtiger Wohnsitz der Familie von der Borch, die als Stiftsdamen, Offiziere, Beamte und Diplomaten oft abwesend waren. 1905 wurde das Anwesen an die Bergwerksgesellschaft Louise Tiefbau verkauft, und das Herrenhaus wurde 1908 abgerissen. Heute sind nur Teile der ehemaligen Anlage erhalten, darunter der Westbau und Teile der Ringmauer. Heute ist das Gelände Eigentum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, auf dem drei Förderschulen betrieben werden. Der einstige Tor des Hauses ist heute als Steinbrücke über die trockene Gräfte zu besichtigen. Im Dachreiter der einstigen Anlage hängt eine Kopie einer Glocke aus dem Jahr 1738. Die Anlage umfasst auch einen Turm, der als Gefängnisturm bezeichnet wird, und weist Renaissanceelemente auf.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Bochum

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