📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Lißberg
Burgruine in Deutschland
Die Burg Lißberg ist eine Ruine einer Höhenburg im Stadtteil Lißberg der Großgemeinde Ortenberg im Wetteraukreis in Hessen. Sie liegt auf der Kuppe eines Zentralkegels inmitten eines alten Vulkankraters. Der runde Bergfried, der im Volksmund „das Lißberger Krautfass“ genannt wird, ist weithin sichtbar und bildet das markante Merkmal der Anlage. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert von den „Herren von Liebesberg“ erbaut und wurde 1396 mit dem Tod von Friedrich von Lißberg erloschen. Johann von Rodenstein übernahm die Burg und verkaufte 1418 die Hälfte an den Landgrafen Ludwig I. von Hessen. 1450 fiel die Burg vollständig an den Landgrafen von Hessen, und 1604 kam sie an die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt. Die Anlage wurde bis ins 18. Jahrhundert mit Graben und Zugbrücke gesichert. Die Burganlage umfasst eine hohe Schildmauer von 3 m Dicke, einen Zwinger mit Eingang am südöstlichen Ende und einen weiten Vorhof im Süden. Der eigentliche Burghof ist annähernd trapezförmig. Der gut erhaltene Bergfried mit 27 m Höhe und 9 m Durchmesser kann als Aussichtsturm bestiegen werden. Die ehemaligen Burggebäude sind verfallen, während der Gemeindesaal heute Veranstaltungen wie Mittelaltermärkte oder Zeltlager beherbergt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Ortenberg
- Erbaut
- 1222
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hessen
In der Nähe
- Obertor2.6 km
- Schloss Ortenberg (Hessen)2.6 km
- Ortenberg2.9 km
- Hirzenhain4.1 km
- Burg Konradsdorf5.4 km
- Prämonstratenserchorfrauenstift Konradsdorf5.4 km
QR-Code