📷 Bild: Wikimedia Commons
Tiegelgussdenkmal
Denkmal an der Altendorfer Straße in Essen
Das Tiegelgussdenkmal befindet sich im Krupp-Gürtel von Essen, genauer gesagt an der Altendorfer Straße im Stadtteil Westviertel. Es erinnert an die Gussstahlproduktion der ehemaligen Krupp-Gussstahlfabrik. Die Anlage besteht aus einer halbkreisförmigen Mauer aus rotem Sandstein, die die Arbeitsschritte der Tiegelstahlherstellung darstellt. Das Denkmal ist etwa 22 Meter lang und wiegt rund neun Tonnen. Das Denkmal wurde 1935 entworfen und 1952 aufgestellt. Es wurde von Artur Hoffmann, einem Berliner Bildhauer, im Auftrag von Gustav Krupp von Bohlen und Halbach und seiner Frau Bertha entworfen. Es erinnert an die Kruppsche Produktionsstätte, die nur etwa einhundert Meter entfernt lag. Gustav Krupp von Bohlen und Halbach starb bereits 1950, also vor der Fertigstellung des Denkmals. Die Mauer zeigt die Schritte der Tiegelstahlproduktion, von der Herstellung der Gussformen bis zum Reinigen des fertigen Gussstückes. Die Anlage ist seit 1990 in der Denkmalliste der Stadt Essen eingetragen. Die Umgebung um das Denkmal ist geprägt von der Industriekultur der Region und bietet einen Eindruck der historischen Produktionsstätten.
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- Art
- Monument
- Ort
- Essen
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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