📷 Bild: Wikimedia Commons
Ruhpoldinger Glockenschmiede
Museum
Die Ruhpoldinger Glockenschmiede liegt im Ortsteil Haßlberg von Ruhpolding und ist ein Technisches Museum. Sie entstand im 17. Jahrhundert und umfasst erhaltenen Gebäude wie Schmiede- und Hammerraum, Wohnhaus und Schleiferei. Die Anlage wurde 1934 als Denkmal geschützt und dient seitdem als begehbares Baudenkmal. Die Schmiede war bis 1960 aktiv und produzierte unter anderem Strohmesser. Max Grübl sen. baute 1863 ein neues Hammerwerk ein, das bis heute erhalten ist. Die Schmiede war bis 1958 in Betrieb, bis die Werkstatt stillgelegt wurde. 1979–1982 wurden Renovierungsarbeiten durchgeführt, und seit 1991 wird das Wasserrad als kleines Elektrizitätswerk genutzt. Besucher können den Schmiederaum mit den drei Schwanzhämmern und den gemauerten Essen besichtigen. Ein Film aus dem Jahr 1955 erläutert die Arbeit der Schmiede. Die Schleiferei wurde saniert und kann in Aktion erlebt werden. Die Glocken, die früher geschmiedet wurden, stammen heute aus dem Allgäu.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Schmiede
- Ort
- Ruhpolding
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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