📷 Bild: Wikimedia Commons
Bergbaumuseum Klagenfurt
Museum in Österreich
Das Bergbaumuseum Klagenfurt war ein unterirdisches Museum in einem ehemaligen Luftschutzstollen im Kreuzbergl. Es wurde 1973 eröffnet und bis 2015 betrieben, als es aufgrund wirtschaftlicher Gründe geschlossen wurde. Die Ausstellungsfläche umfasste rund 3000 m², wobei die Felsenhalle als Eingangshalle und für Sonderausstellungen genutzt wurde. Das Museum lag in der Nähe des Botanischen Gartens und war Teil der regionalen Kulturgeschichte Kärntens. Das Museum bot Einblicke in die Montangeschichte Kärntens, Mineralogie und Paläontologie. Es zeigte das Leben der Bergleute, Bergbaukultur und soziale Aspekte. In der Mineralologie wurden Bleiberger Wulfenitkristalle und Muschelmarmor ausgestellt, sowie Mineralien aus verschiedenen Bergwerken. In der Paläontologie wurden Fossilien aus 500 Millionen Jahren Erdgeschichte und eine Replik des Ötzi präsentiert. Die Besucher konnten sich über die Geschichte des Bergbaus, die geologischen Formationen und fossile Funde informieren. Die Ausstellungen vermitteln das Wissen über die regionale Bergbauvergangenheit und die geologische Vielfalt Kärntens. Die Räume des Museums boten einen Überblick über die technischen und sozialen Aspekte der Bergbaugeschichte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Klagenfurt am Wörthersee
- Erbaut
- 1973
In der Nähe
- Botanischer Garten Klagenfurt70 m
- Schweizerhaus-Terrasse und Kinkdenkmal174 m
- Ingeborg Bachmann Haus181 m
- Schloss Zigguln720 m
- Kreuzbergl894 m
- Franz-Schubert-Denkmal840 m
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