Abtei Glandern

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KlosterGrand EstBezirk Grand Est

Abtei Glandern

Kloster in Frankreich

Die Abtei Glandern war ein Benediktinerkloster in Longeville-lès-Saint-Avold im Lothringen, das bis ins 15. Jahrhundert bestand. Es hatte Fernbesitz im heutigen Rheinland-Pfalz und im Saarland, darunter die Propstei Grünstadt. Die Abtei war bereits im 6. Jahrhundert gegründet worden, wobei die genaue Geschichte umstritten ist. Der Name Glandern leitet sich vom lateinischen Wort für Eicheln ab, das auch im Wappen des Ortes vorkommt. Die Abtei war bis 1791 bestehen, wobei sie 1793 durch die Französische Revolution aufgelöst und die Klosterkirche abgerissen wurde. Das Abteigebäude blieb erhalten und wurde später als Brennerei genutzt. 1905 übernahm das Bistum Metz das Gebäude und baute einen Franziskanerkonvent ein. Heute dient die Anlage als Kur- und Erholungsheim. Die Kirche St. Martin im Battenberg gehörte ebenfalls zum Besitz der Abtei. Die Abtei Glandern war ein zentraler Ort im Wormsgau, der bis ins 18. Jahrhundert als Propstei fungierte. Die Martinskirche in Grünstadt, die bis heute erhalten ist, war ein wichtiger Teil der Abtei. Das Abteigebäude, das aus dem frühen 15. Jahrhundert stammt, wurde nach der Französischen Revolution in Privatbesitz übergegangen und später von der Kirche genutzt. Die Anlage umfasst heute eine Kapelle mit Krypta und dient als Erholungsstätte.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Abtei, religiöse Gemeinschaft
Ort
Longeville-lès-Saint-Avold

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