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Mór
Stadt in Ungarn
Mór ist eine Stadt im ungarischen Komitat Fejér, 25 Kilometer nordwestlich von Székesfehérvár und 64 Kilometer südwestlich von Budapest. Sie umfasst die Ortsteile Alsódobos und Felsődobos. Die Stadt ist ein Zentrum der ungarndeutschen Minderheit mit etwa acht Prozent der Bevölkerung. Zudem ist sie Mittelpunkt der Weinbauregion, bekannt für den Weißwein Móri Ezerjó. Die Stadt hat eine reiche Geschichte, darunter die Rolle als Sitz der Adelsfamilie Lamberg. Während der ungarischen Revolution starb der Graf Franz Philipp von Lamberg in Budapest. 1941 lebten 150 Juden in Mór, die 1944 in ein Ghetto in Székesfehérvár deportiert wurden. 1984 erhielt die Stadt ihren heutigen Status. Mór hat Städtepartnerschaften mit Freudenberg, Miercurea Nirajului und Valdobbiadene. In Mór gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter die Nepomuki-Szent-János-Statue aus dem Jahr 1746 und das 1956er-Denkmal. Die Römisch-katholische Kirche Szent Kereszt und das Schloss Lamberg aus den 1760er Jahren sind ebenfalls bekannt. Die Stadt ist über die Hauptstraße Nr. 81 und den Bahnhof Mór erreichbar, der an der Bahnstrecke Székesfehérvár–Komárom liegt. Busverbindungen führen nach Székesfehérvár und Kisbér.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Ungarn
- Ort
- Mór
- Seehöhe
- 180 m
- Website
- http://www.mor.hu
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