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Rietschen
Gemeinde im Landkreis Görlitz in Sachsen
Rietschen ist ein Dorf und eine Gemeinde im Landkreis Görlitz, im Osten Sachsens. Die Gemeinde liegt im nördlichen Teil des Landkreises, etwa 10 km nordwestlich von Niesky. Sie grenzt an die Naturregion Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet und wird von der Bundesstraße 115 sowie der Bahnstrecke Cottbus–Görlitz durchflossen. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen, darunter Rietschen, Daubitz und Teicha, und umfasst insgesamt etwa 2600 Einwohner. Die Gemeinde entwickelte sich im 19. Jahrhundert von einem Rittergut zum Industriedorf durch Sägewerke, Glashütten und Bergbau. Die Schule in Rietschen wurde 1885 eingerichtet und erhielt 1890 ein eigenes Gebäude. 1911 wurde eine Tochterkirche gebaut, die 1914–1916 entstand. Die Gemeinde war bis 1992 aus mehreren kleineren Gemeinden zusammengesetzt und schloss sich schließlich zur heutigen Gemeinde Rietschen zusammen. In Rietschen gibt es mehrere sehenswerte Orte wie das Museumsdorf Erlichthof, das Schulmuseum Daubitz und das Forest Village Ranch. Regelmäßige Veranstaltungen wie das St. Georgsfest in Daubitz oder das Kinder- und Straßenfest in Werda ziehen Besucher an. Die Gemeinde betreibt auch ein lokales Förderprogramm für energieeffiziente Sanierungen und wurde 2017 zum Sachsenmeister im Goldaudit des Europäischen Energiepreises gekürt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Görlitz
- Seehöhe
- 143 m
In der Nähe
- Freilichtmuseum Erlichthof501 m
- Schloss Daubitz2.6 km
- Daubitz3.3 km
- Muskauer Heide7.2 km
- Hähnichen6.9 km
- Geländewagenmuseum Reichwalde6.9 km
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