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Krahulčí
Gemeinde in Tschechien
Krahulčí ist eine Gemeinde im Okres Jihlava, drei Kilometer westlich von Telč. Sie liegt in der Javořická vrchovina, am Unterlauf des Baches Krahulčí potok bis zu seiner Einmündung in die Myslůvka. Umgeben sind die Gemeinde von Bergregionen wie den Pahorky und der Javořice. Die Gemarkung umfasst zahlreiche Teiche, darunter Suchý rybník und Valcha. Die Staatsstraße I/23 verläuft durch den Ort, und nordwestlich erhebt sich die Burgruine Štamberk. Krahulčí hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. 1366 wurde die Gemeinde erstmals erwähnt, und 1385 wurde eine Mühle genannt. Im 17. Jahrhundert entstand eine Wasserschmiede, die für das Militär arbeitete. 1863 verlegte die Tuchfabrik Brüder Lanner ihren Sitz nach Krahulčí, die einzige moderne Fabrik in der Region. 1900 lebten 224 Personen in der Gemeinde, und 1991 waren es 513. Die Gemeinde war 1939–45 Teil des Protektorats Böhmen und Mähren. Im Dorf gibt es barocke Sehenswürdigkeiten wie die Wallfahrtskirche des hl. Johannes von Nepomuk, die zwischen 1726 und 1728 erbaut wurde. Die Kirche brannte 1830 und 1934 aus. Zudem gibt es ein Glockenhäusel, einen Bildstock, mehrere Wegkreuze und ein Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges. Das älteste Haus des Dorfes ist das Haus Nr. 1, ehemals ein Ausspann.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Jihlava
- Seehöhe
- 531 m
- Website
- https://www.krahulci.cz/
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