Chcebuz

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Chcebuz

Schloss in Tschechien

Chcebuz ist eine Ruine eines Schlosses und eines landwirtschaftlichen Guts in der gleichnamigen Dorf in der Gemeinde Štětí im Okres Litoměřice. Die Anlage entstand durch Umbau und Ausbau einer gotischen Burg. Im zweiten Halbjahr des 20. Jahrhunderts wurde das Schloss unzulässig verändert, wodurch ein Teil einstürzte. Das Gut gilt als kulturelle Denkmalschutz. Die Geschichte der adeligen Siedlungen in Chcebuz ist unsicher, da das Dorf zwischen mehreren Eigentümern aufgeteilt war. Die erste schriftliche Erwähnung der Burg datiert aus dem Jahr 1544. Die Kaplířové besaßen Teile des Dorfes ab 1485 und erwarben schrittweise weitere Anteile. 1544 wurde die Burg in Renaissancestil umgebaut. 1628 erwarb Kašpar Mikuláš Belvic das Gut, das 1644 an Jakub Vilém Knobloch verkauft wurde. Später übernahm Dorota Kunšová das Gut, das 1683 an Matyldu Pachtovou verkauft wurde. Ihr Sohn Karel Daniel Pachta ließ das Gut und die Burg renovieren, bis es 1945 nur noch als Verwaltungsdienstleistung genutzt wurde. Die Anlage besteht aus einer eingeschossigen Renaissanceburg im südwestlichen Eck des Guts mit einem rechteckigen Grundriss von 6 × 12 Metern. Die Räume im Erdgeschoss waren mit gewölbten Decken versehen. Die Gebäude stürzten im zweiten Halbjahr des 20. Jahrhunderts ein. Ein barockes Obergeschoss mit einem Grundriss von 12 × 23 Metern entstand später. Beide Etagen öffneten sich über Arkaden mit sechs Bögen ins Hofgebiet. Nach 1945 wurden die Arkaden vermauert und das Erdgeschoss in Garagen umgebaut.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Baustil
Barockarchitektur
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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