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Burg Plankenwarth
Burg in der Steiermark
Die Burg Plankenwarth ist eine umgebauten Höhenburg in Sankt Oswald bei Plankenwarth, Steiermark. Sie wurde auf der Kuppe des Jägerberges errichtet, der in alle Richtungen steil abfällt und eine gute Aussicht bietet. Die Burg diente zur Überwachung der Straße von Judendorf-Straßengel nach Sankt Oswald, die an der Burg vorbeiführte. Die Anlage ähnelt einem Trapez mit bis zu drei Meter dicken Mauern und besitzt Rund- und halbrunde Türme. Die Burg wird erstmals 1265 urkundlich erwähnt und war ein freies Eigen der Herren von Plankenwarth. Im 14. Jahrhundert wurden die Plankenwarther von den Timmersdorfern abgelöst. 1532 verkaufte Andre von Ungnad die Burg an Georg Stürgkh. 1754 baute Karl Leopold von Herberstein die Burg zu einem barocken Schloss aus. 1913 kaufte Ignaz von Scarpatetti das verfallene Schloss und ließ es renovieren. 1943 wurde das Wannsee-Institut nach Plankenwarth verlegt, bis 1945 organisierten Mitarbeiter Spionage- und Sabotageaktivitäten gegen die Sowjetunion. Die Burg hat einen Innenhof in Dreiecksform mit Renaissance-Säulenarkaden und einen barocken Bergfried. Die Ludwigsburg, etwas unterhalb der Hauptburg, wurde im Renaissancestil errichtet und besitzt einen Torbau mit zwei Rundtürmen. Die Burgkapelle, dem Heiligen Georg geweiht, wurde 1680 barockisiert. Die heutige Ausstattung umfasst Reste aus dem 17. Jahrhundert sowie steinerne Türgewände aus dem Jahr 1656. Die Ludwigsburg wurde 1956 mit einem neuen Fundament ausgestattet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Sankt Oswald bei Plankenwarth
- Adresse
- Plankenwarth 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
- Seehöhe
- 502 m
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