Rieneck

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Rieneck

Stadtgemeinde im Landkreis Main-Spessart in Deutschland

Rieneck liegt im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart, zwischen den südlichen Ausläufern der Rhön und der Ostseite des Spessarts. Der Ort befindet sich am Unterlauf der Sinn und umfasst eine Gemarkung von 26,171 km². Die topographisch höchste Stelle der Stadt erreicht 448 m ü. NHN, während der niedrigste Punkt an der Sinn bei 164 m ü. NHN liegt. Durch Rieneck verläuft der Fränkische Marienweg, der den Ort als Teil der Region Würzburg kennzeichnet. Die älteste Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 790, als er als Siedlung bezeichnet wurde. Im 12. Jahrhundert erhielt Graf Ludwig von Rieneck die Grafschaft als Lehen von Kurmainz. Die Burg Rieneck, die als Residenz der Grafen diente, wurde ab ca. 1170 errichtet und war Teil der Morgengabe einer Ehe zwischen Kaiser Friedrich I. und König Alfons VIII. von Kastilien. Die Siedlung wurde 1311 als „Oppidum“ beschrieben, was auf eine wachsende Bevölkerung und Struktur hinweist. Rieneck ist von einer reizvollen Naturlandschaft umgeben, die Laubmischwälder und den Schutzgebiet der Sinntalaue umfasst. Die Altstadt mit dem historischen Rathaus und der Pfarrkirche St. Johannes bildet das Herz des Ortes. Die Burg Rieneck, die heute als Kulturdenkmal gilt, steht im Zentrum der Stadt. Zudem gibt es eine Kapelle der Burg, in der evangelische Gottesdienste stattfinden. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von bedeutenden Burggrafen und politischen Entwicklungen, die bis in die Neuzeit reichen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemarkung, Stadt in Deutschland
Ort
Landkreis Main-Spessart
Seehöhe
182 m
Quellen:Rieneck (CC0-1.0)

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