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Stift Waldhausen
ehemaliges Kloster der Augustiner-Chorherren, Waldhausen im Strudengau, Oberösterreich.
Das Stift Waldhausen war ein Augustiner-Chorherrenkloster in Waldhausen im Strudengau, Österreich. Es wurde 1147 von Otto von Machland und dem Passauer Bischof Reginbert von Hagenau gegründet und 1161 nach Waldhausen verlegt. Die Stiftsgebäude standen bis 1792 unter dem Einfluss der Herrschaft, bis Kaiser Leopold II. das Stift aufhob. Die Restaurierung der Gebäude begann 2002, wodurch sie heute für verschiedene Zwecke genutzt werden. Die Stiftskirche Mariä Himmelfahrt ist ein Wandpfeilerbau aus dem 17. Jahrhundert, errichtet von Carlo Canevale und Christoph Colomba. Der Innenraum ist mit Stuckverzierungen, Deckengemälden und dunkel erhaltenen Altären sowie Kirchenbänken ausgestattet. Die Orgel wurde 1803 von Rummel dem Jüngeren gebaut und hat 16 Register. Eine weitere Orgel auf der Westempore wurde im Barockstil neu errichtet. Die ehemaligen Stiftspfarrkirchen umfassten 15 Pfarren, darunter Dimbach, Königswiesen und St. Georgen am Walde. Die Gebäude des Stifts sind heute für betreutes Wohnen, kulturelle Nutzung und touristische Zwecke genutzt. Die archäologischen Funde aus dem Jahr 2000 zeigen Teile der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Anlage.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Waldhausen im Strudengau
- Adresse
- Schloßberg 1
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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