📷 Bild: Wikimedia Commons
Pizzo Cengalo
Berg in den Alpen
Der Piz Cengalo ist ein 3369 Meter hoher Berg in den Bergeller Alpen, der die Grenze zwischen der Schweiz und Italien markiert. Er liegt im Süden des Kantons Graubünden und grenzt an das Val Masino in der Provinz Sondrio. Der Gipfelbereich besteht aus Bergeller Granit, wobei die Nordwand aufgrund des Rückgangs des Permafrosts instabil geworden ist. Der Berg ist für seine Bergstürze bekannt, darunter ein Felssturz am 28. Dezember 2011 mit 1,5–2 Millionen Kubikmetern Fels und ein weiterer am 23. August 2017 mit 4 Millionen Kubikmetern. Der letztere verursachte Schäden in Bondo und führte zum Tod von acht Bergwanderern. Die Routen sind oft gefährlich, weshalb einige Wege wie der Höhenweg Vial seit 2017 verschüttet sind. Von der Gianettihütte führt der Normalweg zum Cengalo-Pass und weiter zum Gipfel. Die Erstbesteigung erfolgte 1866. Die Gaiser-Lehmann-Route über den Nordwestpfeiler ist die bekannteste Kletterroute, doch sie ist nach den Bergstürzen praktisch nicht mehr begehbar. Die Nordwand ist aufgrund von Steinschlaggefahr und Instabilität stark eingeschränkt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Kanton Graubünden
- Seehöhe
- 3369 m
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