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Dom zu St. Pölten
kirchliches Barockbauwerk
Der Dom zu St. Pölten ist eine Kathedrale der Diözese St. Pölten und steht im Zentrum der Stadt. Er war ursprünglich Klosterkirche des St. Pöltner Augustiner-Chorherren-Stifts, das 1784 aufgelöst wurde. Die Kirche Mariä Himmelfahrt gehört zum Dekanat St. Pölten und ist als Barockbauwerk mit spätromanischen Elementen erhalten. Sie ist unter Denkmalschutz und bildet den Kern des Bistumsgebäudes. Die Kirche wurde im 12. Jahrhundert als Marienkirche geweiht und erhielt im 13. Jahrhundert einen Brand. Im 17. Jahrhundert entstand die heutige Form, wobei der Südturm und die Kuppel barock umgebaut wurden. 1784 wurde sie zur Kathedrale, und 1873 gründete ein Pfarrer einen Verein, der zur NÖN und dem Niederösterreichischen Pressehaus führte. 2010 begannen archäologische Grabungen, die bis 2023 andauerten und den neugestalteten Domplatz erschlossen. Der Dom hat eine dreischiffige, querschifflose Grundriss mit Doppeltürmen. Die Westfassade trägt das Hauptportal mit Heiligenstatuen. Das Innere wurde barockisiert, mit Deckenfresken und einem prunkvollen Hochaltar, der 1722 entstand. Die Orgel stammt von Metzler aus dem Jahr 1973, und das Geläute besteht aus Barockglocken, die 1696 gegossen wurden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- katholische Kathedrale, Abteikirche, Kathedrale
- Ort
- St. Pölten
- Adresse
- Domplatz 1
- Erbaut
- 1150
- Baustil
- Romanische Architektur
- Architekt
- Jakob Prandtauer
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
- Website
- https://www.dsp.at/
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