Wildenspring

📷 Bild: Wikimedia Commons

Großbreitenbach

Wildenspring

Wildenspring liegt auf der Großbreitenbacher Hochfläche zwischen dem Langen Berg im Westen und dem Schwarzatal im Osten. Nördlich des Ortes verläuft das Junkersbachtal, südlich fließt die Kurau. Beide Flüsse sind Nebenflüsse der Schwarza. Östlich des Ortes erstreckt sich der Wildenspringer Wald am Westhang des Schwarzatals. Der Hausberg des Ortes ist der Beerberg mit einer Höhe von 667 Metern. Die Nachbarorte umgeben Wildenspring im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: Friedersdorf, Herschdorf, Mellenbach-Glasbach und Böhlen. Der Ort wurde erstmals 1370 urkundlich erwähnt. Das Rittergut gehörte den Adelsgeschlechtern von Holleben. Bis 1920 war Wildenspring Teil der Oberherrschaft Schwarzburg-Rudolstadt, danach zum Landkreis Arnstadt, zwischen 1952 und 1994 zum Kreis Ilmenau und seit 1994 zum Ilm-Kreis. Die Gemeinde gehörte ab 1994 der Verwaltungsgemeinschaft Großbreitenbach an, die 2019 in die Landgemeinde Stadt Großbreitenbach übergegangen ist. Wildenspring war bis ins 19. Jahrhundert von der Weberei, der Landwirtschaft und der Waldwirtschaft lebendig. Heute arbeiten die meisten Einwohner außerhalb des Ortes. Nahe dem Ort wurde Flussspat für die Schmelzhütte Mankenbach abgebaut. Die einzige Straße verbindet den Ort mit Böhlen. Das Adelsgeschlecht von Holleben hatte in Wildenspring seinen Stammsitz. Der Ortschaftsrat besteht aus vier Ratsmitgliedern und dem Ortschaftsbürgermeister.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.

Einwohner
170
Fläche
4,43 km²
Seehöhe
630 m
Bezirk
Großbreitenbach

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