Ichenhausen

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SchwabenBezirk Schwaben

Ichenhausen

Gemeinde in Deutschland

Ichenhausen liegt im schwäbischen Landkreis Günzburg in Bayern und ist an der Günz gelegen, einem rechten Nebenfluss der Donau. Die Stadt ist über die Bundesstraße 16 und die Mittelschwabenbahn mit Günzburg, Krumbach und Mindelheim verbunden. Sie besteht aus sechs Gemeindeteilen, darunter der Hauptort Ichenhausen, der mit mehreren anderen Dörfern verbunden ist. Die Stadt ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Ichenhausen und hat eine historische Verbindung zu mehreren Nachbargemeinden. Die erste urkundliche Erwähnung Ichenhausens datiert auf das Jahr 1032, als ein Mangold erwähnt wurde. Im 14. Jahrhundert erhielt der Ort Marktrechte, und die Herren von Roth waren bis ins 15. Jahrhundert die Lehensherren. 1574 wurde der Ort von den Reichsfreiherren vom Stain erworben, und ab 1652 wurde er in zwei Herrschaften geteilt. Die Stadt wurde 1913 zur Stadt erhoben und war bis 1945 von jüdischen Einwohnern geprägt, die später in andere Städte oder ins Ausland emigrierten. 1964 stürzte der Kirchturm der Pfarrkirche St. Johannes Baptist ein, was ein bedeutendes Ereignis der Stadtgeschichte war. Ichenhausen ist bekannt für das Bayerische Schulmuseum und die ehemalige Synagoge, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Feuerwehrhaus diente. Der jüdische Friedhof und das Schloss Autenried mit seinem Ikonenmuseum und einer Bibliothek sind weitere Sehenswürdigkeiten. Die Stadt hat drei Partnerstädte und ist politisch von der CSU, den Freien Wähler und der SPD geprägt. Zudem gibt es eine Vielzahl von kulturellen Einrichtungen, Sportvereinen und einer starken regionalen Wirtschaft.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kleinstadt, Stadt in Deutschland
Ort
Landkreis Günzburg
Seehöhe
492 m
Quellen:Ichenhausen (CC0-1.0)

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